Mein älterer Bruder hatte behauptet, ich würde mich nie trauen, vom 1-Meter-Brett zu springen. Heute springe ich aus 10 Metern Höhe, mit Salti und Schrauben, vor internationalem Publikum.
Wasserspringen ist mehr als Sport für mich — es ist mein Ventil. 18 Stunden Training pro Woche, Schule, Wettkämpfe: Der Druck ist real. Aber der Moment, in dem ich auf dem Brett stehe, alles ausblendet und nur noch der Sprung zählt — da bin ich frei.
Ich komme aus Thun, nicht aus einem Hochleistungszentrum. Hier gibt es keine Wasserspringer-Tradition, keine Infrastruktur wie in Deutschland oder China. Aber genau das treibt mich an: zu zeigen, dass man auch aus der Schweiz an die Spitze kommen kann.
2024 habe ich mir mit 2× Gold bei internationalen Wettkämpfen meinen Platz im Junioren-Nationalkader erkämpft. 2026 will ich an der Jugend-EM antreten. Nicht, weil es einfach wird — sondern weil es das ist, wofür ich jeden Tag trainiere.

Trainingseinheiten, verteilt auf Wasser- und Landtraining.
Wöchentlicher Trainingsumfang neben der Schule.
Von 1 bis 10 Metern, Einzel und Synchron.
Vom Schweizer Nachwuchskader bis zu internationalem Gold.
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